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Die Einbürgerungskampagne

Hintergrund und Unterstützer

Im Aktionsprogramm Integration der Landesregierung Sachsen-Anhalt vom 23. Juni 2009 wurde beschlossen, eine Informationskampagne zur Einbürgerung durchzuführen, um möglichst viele der in Sachsen-Anhalt lebenden Ausländerinnen und Ausländer, die formal die Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllen, zu ermutigen, die deutsche Staatsangehörigkeit zu beantragen. 

Im November 2012 hat Innenminister Holger Stahlknecht die Informationskampagne zur Einbürgerung gestartet. Ziel ist, die Zugewanderten besser über die Voraussetzungen und Vorteile einer Einbürgerung zu informieren und ihnen das Gefühl zu geben, willkommen zu sein. Insbesondere diejenigen unter ihnen, die hier schon lange leben, ihren Lebensunterhalt selbst erwirtschaften, sollen ermuntert werden, in ihrer neuen Heimat auch mit deutscher Staatsangehörigkeit zu leben. Die Einbürgerungskampagne ist ein wichtiger Baustein für eine zukunftsorientierte Integrationspolitik des Landes.   

Zentrale Elemente der Einbürgerungskampagne sind Informationen zum Thema Einbürgerung in Publikationen, im Internet und bei Veranstaltungen. Radiospots, Anzeigen, Plakate und Postkarten sollen auf die Kampagne aufmerksam machen. 

Die Initiative des Ministeriums für Inneres und Sport wird unterstützt von der F.C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz und der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH. Außerdem tragen Spieler des Mitteldeutschen Basketball Clubs das Logo auf ihren Auswärtstrikots.

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Das Logo der Einbürgerungskampagne

Innenminister Holger Stahlknecht hatte den Wettbewerb zur Gestaltung eines Logos für die Informationskampagne des Landes zur Einbürgerung ausgerufen. Gesucht war ein prägnantes und aussagekräftiges Motiv zum Thema Einbürgerung und Integration. 52 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich mit 111 Ideen am Wettbewerb beteiligt.  

Am 26. November wurden im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Informationskampagne zur Einbürgerung mit rund 100 Gästen im Ministerium für Inneres und Sport in Magdeburg das Siegerlogo und zwei Sonderpreise bekannt gegeben.

Die Auswahl wurde von einer sechsköpfigen Jury getroffen. In ihr saßen Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Kultur.
Das von der Jury als Siegerlogo ausgewählte Motiv wird Bestandteil der Informationskampagne des Landes. Diese soll die Sachsen-Anhalter für das Thema Einbürgerung sensibilisieren und Zugewanderte für die deutsche Staatsangehörigkeit gewinnen.

Das Siegerlogo

Die mit 1.000 Euro dotierte Siegerprämie geht an Nick Härtling, Agentur Logoversum, in Halle (Saale). Das Logo verbindet alles, was das Thema Einbürgerung und Integration ausmacht. Der Betrachter wird spielerisch an das Thema herangeführt.

Erster Sonderpreis

Ein Sonderpreis ging an Martin Witschaß, Agentur IdeenGut, in Halberstadt. Er hat sich mit einem Motiv beworben, das durch seine klare Gestaltung und Aussage überzeugte.

Zweiter Sonderpreis

Den zweiten Sonderpreis erhielten Leonard Marks und Theo Tornow (beide 13 Jahre) aus Halle (Saale) für ihr Motiv.

Zweites Einbürgerungsfest im September 2015

Das Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt hat gemeinsam mit dem Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e. V. unter dem Motto „Einbürgerungsfest, lebendig, vielfältig, sei dabei!“ ein buntes offenes Fest mit interkulturellem Flair ausgerichtet. Das zweite Einbürgerungsfest fand am Sonntag, dem 20. September 2015 im Gesellschaftshaus in Magdeburg statt.

Das Einbürgerungsfest richtete sich gleichermaßen an Zuwanderer, ihre Familienangehörigen und Einheimische und soll mit seinem vielseitigen Programm alle Altersgruppen, insbesondere junge Migrantinnen und Migranten, ansprechen.
Neu-Bürger erhielten ihre Einbürgerungsurkunden. Im Gespräch berichteten einige  Eingebürgerte über ihre persönlichen Erfahrungen. Themenstände stellten  Informationen und Beratung zur Einbürgerung, Integration und zur interkulturellen Öffnung der öffentlichen Verwaltung. Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, internationale Leckerbissen und Angebote für Kinder und Jugendliche rundeten das Fest ab.

Hier finden Sie einige Impressionen des Einbürgerungsfestes und den Programmflyer.

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Erstes Einbürgerungsfest

Am 19. Oktober 2013 hatten Innenminister Holger Stahlknecht und die F.C.Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz zu einem großen Fest mit interkulturellem Flair eingeladen.

>>> Machen Sie sich ein Bild - klicken Sie sich durch die Impressionen des Einbürgerungsfestes (Bildergalerie und Programmflyer).

Minister Stahlknecht eröffnete das Einbürgerungsfest am Vormittag gemeinsam mit Dr. Friedrich Schorlemmer, Mitglied im Vorstand der F.C.Flick Stiftung im Gartensaal. 

12 Frauen, Männer und Jugendliche im Alter zwischen 13 und 56 Jahren aus Lettland, Rumänien, aus der Ukraine, Moldawien, dem Kosovo, Nigeria und Vietnam erhielten ihre Einbürgerungsurkunden aus den Händen von Minister Stahlknecht und dem Vizepräsident des Landtages, Gerhard Miesterfeldt.

Im Gespräch mit Kerstin Palzer schilderten der Bundestagsabgeordnete Dr. Karamba Diaby und Kung-Fu-Großmeister Chu Tan Cuong ihre Beweggründe und Erfahrungen als eingebürgerte Sachsen-Anhalter. Die soeben eingebürgerten deutschen Staatsangehörigen beschrieben, warum sie sich für diesen Schritt entschieden haben und wie sie sich in diesem besonderen Moment fühlen.

Das Jazzquartett des Polizeiorchesters Sachsen-Anhalt umrahmte die Veranstaltung musikalisch.

Am Nachmittag führte Warren Green durch ein abwechslungsreiches Programm, mit dabei waren die vietnamesische Tanzgruppe Morgenstern, die Theaterballettschule Magdeburg, Irina Krümmling & Partner, Oriental & Frauke Sonnenburg, Les Soleils und die Da Rookies. Die Frauengruppe vom Café Krähe präsentierte bei einer Modenschau handgefertigte Modelle aus afrikanischen Stoffen. Ein Trommelduo forderte zum Mitmachen auf. 

Die Wanderausstellung „Traditionell weltoffen?“ zeigte multikulturelle Perspektiven Sachsen-Anhalts in Geschichte und Gegenwart.

Im Schinkelsaal und im Roten Salon gab es Informationen zur Einbürgerung und Integration. Auskunft gaben das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, die Landeszentrale für politische Bildung, der Landessportbund, die Fachhochschule der Polizei, die Freiwillige Feuerwehr, das Portal für interessierte und flexible Fachkräfte (PFIFF), das Landesnetzwerk der Migrantenselbstorganisationen Sachsen-Anhalt, die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., das IQ Netzwerk und die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH. Vertreter von Einbürgerungsbehörden informierten über die Voraussetzungen einer Einbürgerung.